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Stromverbrauch von Klimaanlagen

Klimatischer Luxus auf Kosten der Umwelt

So könnte man mit wenigen Worten die Verwendung von Klimaanlagen und Raumluftbefeuchtern beschreiben. Nur wenige Wochen im Jahr sind die Temperaturen in Mitteleuropa so hoch, dass der Wunsch nach einer Klimaanlage laut wird. Die Erfüllung dieses Wunsches muss man teuer bezahlen, denn neben den hohen Anschaffungskosten für die Anlage fallen für den Betrieb monatlich rund 50 Euro an Stromkosten an. Nur große, fest installierte und dauerhaft in Betrieb befindliche Klimaanlagen erzeugen überhaupt eine konstante Raumtemperatur.

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Kleinere und insbesondere mobile Modelle ermöglichen eine solche Leistung aufgrund ihrer Kapazitäten nur selten. Ist ein Raum erst einmal aufgeheizt, dann benötigt eine Klimaanlage mehrere Stunden, um die erhitzte Raumluft um wenige Grad zu reduzieren. Führt man sich vor Augen, dass mit dem hohen Stromverbrauch von Klimaanlagen letztendlich der Treibhauseffekt und die gefürchtete Klimakatastrophe gefördert werden, erscheint einem die Verwendung dieser Geräte beinahe aberwitzig.

Umweltfreundlicher und sparsamer ist es, einige kleine Maßnahmen zu ergreifen, um die Erwärmung der Wohnung von vornherein zu verhindern. Wirksam sind Außenjalousien in hellen Farben vor den Fenstern. Bleiben die Fenster und die Jalousien den ganzen Tag geschlossen, kann die Sonne nicht auf die Glasflächen scheinen und den Raum nicht erhitzen. Besonders an der Südseite von Häusern kann die Beschattung durch große Bäume erfolgen. Markisen und Sonnensegel vor den Fenstern sind ebenso zur Beschattung geeignet. Werden die Räume in den frühen Morgenstunden und am späten Abend gründlich gelüftet, hält sich die kühle Luft über viele Stunden im beschatteten Raum. Elektrogeräte erhöhen die Raumtemperatur und sollten daher möglichst ausgeschaltet werden.

Während im Sommer die Klimatisierung zu einem hohen Stromverbrauch führen kann, ist es im Winter die Aufbesserung der trocknen Heizungsluft durch elektrische Luftbefeuchter. Auch diese Geräte haben einen hohen Stromverbrauch und sind verzichtbar, wenn natürliche Methoden zur Luftbefeuchtung verwendet werden. Pflanzen sind sehr gut geeignet, um ein gesundes Raumklima zu schaffen. Sprüht man die Blätter regelmäßig mit Wasser ein, so kommt das nicht nur den Pflanzen zugute, sondern auch dem Raumklima. Wassergefüllte Behälter, die man am Heizkörper befestigt, sorgen ebenfalls für eine feuchtere Raumluft und letztendlich ist der Stromverbrauch eines kleinen Zimmerspringbrunnens deutlich niedriger, als der eines Luftbefeuchters.

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