Kaffeevollautomaten Stromverbrauch
Kaffeevollautomaten liegen voll im Trend. Kurzer Hand ist der Espresso fertig und wer es lieber lieblich mag, bekommt dank Dampfdüse den Capuccino oder Latte Macchiato mit aufgeschäumter Milch, fast so schön, wie im Italien-Urlaub oder im Eis-Café. Wahre Tausendsassa sind die oft mehrere Tausend Euro teuren Geräte, die die Kaffeebohnen frisch mahlen, bevor er mit gefiltertem Wasser aufgebrüht wird. Einfachere Geräte mit einem etwas geringeren Dampfdruck, einer kleineren Kaffeemühle und einer insgesamt schlichteren Ausstattung gibt es inzwischen für einige Hundert Euro im Fachhandel zu kaufen. Ein Knopfdruck genügt und der Kaffeevollautomat erledigt alles von selbst, der Kaffee wird gemahlen, in die Brüheinheit gegeben, aufgebrüht und über einen Ausguss in die darunter stehende Tasse gegossen.
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Die imposanten Geräte sind jedoch nicht nur im Anschaffungspreis recht teuer, sondern haben unter Umständen auch hohe Folgekosten. Das liegt vor allem daran, dass sich ein Kaffeevollautomat eigentlich immer im Stand By befindet, um jederzeit den schnellen Kaffee zu liefern. Eine herkömmliche Kaffeemaschine wird häufig nur eingeschaltet, um eine Kanne Kaffee zuzubereiten. Ist die Kanne voll, wird die Maschine ausgeschaltet und verbraucht keinen weiteren Strom, es sei denn, sie verfügt über eine Wärmeplatte, auf der der Kaffee in der Kanne mehrere Stunden lang warm gehalten wird. Nun ist aber ein Kaffee-Vollautomat nicht unbedingt mit einer Kaffeemaschine vergleichbar, denn Espresso, Latte Macchiato und Capuccino unterscheiden sich schon deutlich vom gewöhnlichen Aufguss-Kaffee.
Wer einen Kaffeevollautomaten kaufen möchte, sollte sich im Vorfeld über die Ausstattung des Gerätes informieren. Wichtig für den Stromverbrauch ist die Leistungsaufnahme, die in Watt angegeben wird. Energieeffiziente Geräte verfügen über eine Auto-Off-Funktion, die dafür sorgt, dass das Gerät sich automatisch in einen Ruhezustand begibt oder vollständig abschaltet, wenn es einige Zeit nicht in Betrieb ist. Diese Zeit kann individuell programmiert werden und es dauert trotzdem nur wenige Minuten, um nach dem erneuten Einschalten einen frischen Espresso zuzubereiten.
Wer sich für ein Gerät entscheidet, das nicht über die Auto-Off-Funktion verfügt, sollte das Gerät nach jedem Gebrauch von Hand abschalten, um den Stromverbrauch so gering wie möglich zu halten. Die Stromkosten können dadurch um rund 25 Euro im Jahr reduziert werden.
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