Handyanbieter wechseln
Die Mobilfunk-Anbieter versuchten derzeit wie selten zuvor in der vergleichsweise kurzen Geschichte der mobilen Kommunikation sich gegenseitig die Kunden streitig zu machen. Mit der Konsequenz, dass die Provider zunehmend über sinkende Gewinnmargen klagen, während sich die Endverbraucher immer wieder über teils deutliche Preissenkungen in allen Bereichen freuen dürfen. Betroffen sind nicht nur die Grundgebühren. In den verschiedenen Tarifeinzelheiten wie den Preisen je Gesprächsminute, den Kosten für den Versand von SMS und MMS, vor allem aber bei den Angeboten für das mobile Internet können Verbraucher außerordentlich vom steigenden Wettbewerb profitieren. Dann jedenfalls, wenn die Kunden beim Handyanbieter wechseln auf einige wesentliche Punkte achten. Diese beziehen sich nicht ausnahmslos auf den neuen Mobilfunk-Partner.
Die vertraglichen Vereinbarungen mit dem bisherigen Provider sind der Ausgangspunkt, um mit dem Sparen beginnen zu können. Genauer gesagt: die Kündigungsfristen. Wer seinen bestehenden Vertrag zu spät kündigt, muss im Ernstfall mit einer finanziellen Doppelbelastung leben mit zum Inkrafttreten des Auflösung des Erstvertrages, wenn der neue bereits abgeschlossen ist. Glücklich können sich die Nutzer schätzen, die im Besitz einer Prepaid-Karte sind und nicht auf laufende Kosten durch Grundgebühren achten müssen. In diesem Fall bleibt schlimmstenfalls ein Restguthaben auf der alten Karte verbucht, wenn die Kunden ihren Handyanbieter wechseln. Dieses Guthaben können die User aber immer noch aufbrauchen und sollten sich nicht von einem Wechsel zu einem neuen, günstigeren Tarif abschrecken lassen.
Typenanalyse der eigenen Handynutzung
Beim Handyanbieter-Wechsel wird für viele Kunden angesichts der drastisch gesunkenen Tarife im Prepaid-Sektor nur noch ein Produkt aus diesem Bereich infrage kommen. Schon jetzt sprechen die Experten der großen Provider davon, dass die Tage der Vertragsmodelle mit hohen Grundgebühren und Handy-Subventionierungen gezählt sind. Diese Einsparung durch einen Prepaid-Vertrag ist jedoch nicht der einzige zu berücksichtigende Punkt. Je genauer Verbraucher ihr eigenes Verhalten als Handy-Nutzer kennen desto effizienter lässt sich die Auswahl der geeigneten Angebote vorantreiben. Branchenkenner unterscheiden Handybesitzer nicht nur anhand der Häufigkeit des Handy-Einsatzes. In den verschiedenen Modellen der Provider spiegeln sich auch die Unterschiede beim Einsatz der unterschiedlichen Technologien wider.
So gibt es Tarife, bei denen SMS besonders günstig versendet werden können, alternativ bieten die Unternehmen ihren Kunden in zunehmendem Maße preiswerte Internet-Flatrates oder spezielle Freiminuten-Kontingente, dank derer die sonst üblichen Konditionen durchaus noch erheblich gesenkt werden können. Die besonderen Möglichkeiten auf dem Markt sollten Verbraucher berücksichtigen, wenn sie endlich den Handyanbieter wechseln möchten, weil sie sich im bestehenden Tarifmodell nicht mehr gut aufgehoben fühlen. Die Beschäftigung mit der Materie bietet aber noch einen weiteren Vorteil: Die Kunden können bei bevorstehenden Vertragsverlängerungen bzw. –Kündigungen eine günstige Verhandlungsposition erlangen, um eventuell einen außerplanmäßigen Tarifwechsel vornehmen zu können, mit dem sich bares Geld sparen lässt.







